Gedanken zu Basel III und Geno
Sollte heute wieder eine Blase platzen, ähnlich wie vor drei Jahren die US- Immobilienkredite kollabierten, wird der Staat wieder eingreifen müssen, um Banken reihenweise zu retten.
Die Bankenbranche ist heutzutage in nahezu derselben Verfassung wie vor drei Jahren. Wie sollte es ihnen auch innerhalb der Finanzkrise möglich gewesen sein die Lage zu stabilisieren. Zahllose kritische Äußerungen zu den aktuellen Stresstests sprechen zu diesem Thema eine deutliche Sprache.
Die Vorgaben der Chefs von Aufsichtsbehörden und Notenbanken aus 27 Ländern haben sich in Basel auf strengere Eigenkapitalvorgaben geeinigt. Dieses verhindert zwar keine Krise, reduziert aber das Risiko von Bankenpleiten und damit die notwendige Subventionierung durch die SteuerzahlerInnen. Die Geno Unternehmensgruppe ist davon nicht betroffen und arbeitet weiterhin mit nahezu 100% Eigenkapital.
Was bedeutet Basel III für Bankkunden?
Das Risiko einer Bankenpleite sinkt und damit auch das Risiko als Bankkunde sein Guthaben zu verlieren. Spätestens seit der letzten Krise hat sich bei den meisten interessierten herumgesprochen, dass der Einlagensicherungsfonds nur über eine unzureichende Kapitaldecke verfügt und im Fall einer allgemeinen Bankenkrise überhaupt nicht greift.
Unklar ist noch, ob Banken den erhöhten Kapitalbedarf über höhere Gebühren, zu Lasten der Kunden, generieren werden. Auf jeden Fall warnt die Branche schon mit deutlichen Worten, dass sich das Angebot an Darlehen für Privat -und Firmenkunden deutlich reduzieren könnte.
Auch der Vorsitzende der CDU Mittelstandvereinigung, Josef Schlarmann, befürchtet, dass die verschärften Vorgaben zu Lasten des Mittelstandes gehen könnten: „Der Mittelstand hat ja nicht die Möglichkeit die Kapitalmärkte in Anspruch zu nehmen, sondern ist auf Bankkredite angewiesen.“
Der internationale Bankenverband zeichnete schon vor einigen Wochen ein düsteres Bild. Ihrer Darstellung nach würde es in den Industrieländern zehn Millionen Jobs kosten, weil Banken weniger Kredite vergeben könnten. Der deutsche Bankenverband spricht von 105 Milliarden Euro Eigenkapital, nur für die zehn größten deutschen Banken und eine Reduzierung der Kredite von über eine Billion Euro.
Selbstverständlich ist bei Einführung neuer Regeln immer mit alarmierenden Meldungen zu rechnen, die sich nicht immer in vollem Umfang bewahrheiten. Unterm Strich bleibt für den Kunden immer ein flaues Bauchgefühl und die Unsicherheit wie sein Darlehen zum Zeitpunkt der Zinsverlängerung gesehen wird und auf welchem Zinsniveau die Verhandlungen mit der Bank geführt werden. Kunden der Genotec eG haben die Planungssicherheit sich Zinssätze bis zu 25 Jahre in die Zukunft heute schon sichern zu können. Konzeptbedingt entfallen sämtliche Eigenkapitalvorschriften und auch evtl. weiterer Gesetzesänderungen des Bankenwesens für die Optionskauf Realisierung einer von Beginn an streng kontrollierten Genossenschaft. Während sich Banken mit 6 Prozent Kernkapital schwer tun hat die Genotec eG ein Eigenkapital von beinahe 100% . Alleine dies spricht schon für die Sicherheit unserer Mitglieder.
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Datum: 14.09.2010 | Von: Genotec eG | Kategorie: Markt | Artikel Abrufe: 832